Clusterfeeding – Ist die Trinkmenge meines Babys normal?

Beim Clusterfeeding wird in kurzen Abständen sehr oft gestillt. Ein Baby mit einem Schokoladen gemaltem Mund stellt es abstrakt dar.

Clusterfeeding – Ist mein Stillverhalten richtig?

Zuallererst: alles ist gut 🙂 . Als Du nach Clusterfeeding gesucht hast, hattest Du wahrscheinlich schon ein mulmiges Gefühl, weil Dir das Stillverlangen Deines kleinen Engels nicht normal vorgekommen ist. Im Internet herrschen oft Meinungsbilder, die dramatisieren und am Ende fühlt man sich schlechter als zuvor. Deswegen gehen wir nun ein wenig auf möglichen Ausprägungen der Trinkmenge und damit auch auf das aus dem Englischen übernommene Clusterfeeding ein.

Clusterfeeding ist ein normales Verhalten

Beim Clusterfeeding hat das Baby in einem kurzen Abstand einen erhöhten Drang gestillt zu werden. In sehr kurzen Minutenabständen möchte Dein Schatz immer wieder Muttermilch haben. Da ist es natürlich normal, dass Du Dich als Mama fragst, ob alles ok ist. Schließlich passt das Verhalten gar nicht zum übrigen Tagesablauf. Und weil es sich um eine Ansammlung vom Verlangen nach Füttern handelt, hat man dem Ganzen ein eigenes Wort gegeben: Clusterfeeding.

Darüber hinaus hat es auch beruhigende Wirkung für Dein Baby in der Nähe Deiner Brust zu sein. Denn während der ganzen Schwangerschaft hörte es immer einen beruhigenden Ton: Deinen Herzschlag. Insofern fühlt es sich davon förmlich angezogen. Somit lösen auch Babytragen ein positives und vertrautes Gefühl für die Kleinen aus.

Wieso braucht das Baby so viel Muttermilch?

Das liegt an der Evolution des Menschen. Wir existieren schon so lange auf der Welt. Allerdings ist unsere zivilisierte Epoche im Vergleich nur ein kleiner Teil. Somit verhält sich Dein Baby genauso wie es in den Genen gespeichert ist. Früher war es eine Hauptaufgabe der Mütter die Kinder groß zu ziehen, während die Männer jagen waren. Das heißt im Umkehrschluss, dass die Babys die ganze Zeit bei Ihrer Mama waren. Und wenn das Baby dann Hunger hatte, wurde sofort gestillt.

Schließlich ist es eine Phase in der die Babys unheimlich schnell wachsen. Deswegen wird auch entsprechend viel Energie benötigt. Dazu kommt dann, dass der Magen des Sprösslings noch kleiner ist und Muttermilch relativ schnell verdaut wird. Wenn Dein Baby genug Milch für eine Pause aufgenommen hat, dann folgt in der Regel der Schlaf. Und wenn Du mal der Meinung bist, dass Dein Baby genug gestillt wurde, dann machst Du auch nichts falsch, wenn Du aufhörst. Im schlimmsten Fall meldet es sich von ganz alleine 🙂 .

Clusterfeeding den ganzen Tag durch?

Wenn Dein Baby den ganzen Tag durch das oben beschriebene Verhalten aufzeigt, dann sprechen wir nicht mehr von Clusterfeeding. Das kann ein Anzeichen dafür sein, dass nicht genügend Milch beim Stillen weitergegeben wird. Hier macht es Sinn, Deine Hebamme oder Deinen Arzt anzusprechen.

Fazit

Stillen ist gut und wichtig – auch wenn es Phasen gibt in denen es für Mamas anstrengend ist. In der Theorie kann man die besten Ratschläge geben, aber im wahren Stillleben kann es auch vorkommen, dass man Artikel und Ratgeber gegen den Kopf der verfassenden Person schmettern würde 🙂 . Wir hoffen insofern, dass Du zu den glücklichen Muttis gehörst, die nicht allzu große Komplikationen beim Stillen haben und dass Dein Zeitfenster vom Clusterfeeding in einem überschaubaren Zeitraum stattfindet.

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Ansonsten geben wir Dir noch den Rat von Ernährungswissenschaftlern und Ärzten weiter:  Ernähre Deinen Säugling im besten Fall für 4-6 Monate ausschließlich mit Muttermilch. Und nun wieder zurück zu Deinem kleinen Engel – vielleicht hat Dein Baby wieder Hunger 🙂 .

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